Zolpidem Nebenwirkungen

Viele weit verbreitete Schlafmittel, darunter Benzodiazepine wie Diazepam und Barbiturate, können zu Tagesmüdigkeit, einer starken Sedierung und Abhängigkeit führen. In den 1990er Jahren wurde Zolpidem entwickelt, um die Vorteile anderer Hypnotika ohne einige der schwerwiegenderen Nebenwirkungen zu bieten. Seitdem wurde Zolpidem zu einem der beliebtesten Schlafmittel und ist eines der am häufigsten verschriebenen Medikamente in Deutschland.

Bei seiner Markteinführung wurde Zolpidem als sicheres Kurzzeit-Schlafmittel angepriesen, das keine Risiken von narkotischen Beruhigungsmitteln hat. Doch nun, da Zolpidem beinahe 30 Jahre lang auf dem Markt ist, sind die schwerwiegenderen Nebenwirkungen dieses Medikaments ans Licht gekommen. Das Wissen über diese Zolpidem Nebenwirkungen kann Verbrauchern helfen, fundierte Entscheidungen über die Verwendung zu treffen.

In diesem Beitrag

  1. Häufige Nebenwirkungen bei Zolpidem
  2. Seriöse Nebenwirkungen von Zolpidem
  3. Gedächtnisverlust
  4. Halluzinationen
  5. Wie lange halten die Nebenwirkungen von Zolpidem an?
  6. Komplexe Schlafverhaltensweisen
  7. Zolpidem Nebenwirkungen Depression
  8. Allergische Reaktionen
  9. Grundlegende Erkrankungen
  10. Bereits bestehende Gesundheitsprobleme
  11. Schwangerschaft und Stillen
  12. Nebenwirkungen wegen Wechselwirkungen
  13. Verstärkte Nebenwirkungen von Zolpidem und anderen Arzneimitteln
  14. Verstärkte Nebenwirkungen von Zolpidem
  15. Abgeschwächte Wirkung wegen Wechselwirkungen
  16. Nebenwirkungen bei Zolpidem: Abhängigkeit
  17. Wie man Nebenwirkungen vermeidet
  18. Gibt es eine Alternative?
  19. Fazit

Häufige Nebenwirkungen bei Zolpidem

Bei bestimmungsgemäßer Einnahme beruhigt das Schlafmittel Zolpidem die Gehirn- und Nerventätigkeit, so dass der Benutzer leichter einschlafen kann. Gleichzeitig kann es schwerwiegende Nebenwirkungen auf das Herz-Kreislauf-System, die Atemwege, die Verdauung und die Sinnesorgane haben. Einige der häufigsten unerwünschten Reaktionen auf Zolpidem sind:

  • Kopfschmerzen
  • Schläfrigkeit
  • Schwindel
  • Übelkeit
  • Allergische Reaktionen
  • Muskelschmerzen
  • Rückenschmerzen
  • Angstzustände
  • Rausch
  • Nasenverstopfung
  • Müdigkeit und Antriebslosigkeit
  • Gedächtnisprobleme
  • Desorientiertheit
  • Trockener Mund
  • Durchfall
  • Verschwommenes Sehen
  • Augenrötung
  • Aufmerksamkeitsprobleme
  • Herzklopfen
  • Schwindelgefühle
  • Verstopfung

Die meisten dieser Zolpidem Nebenwirkungen sind kurzfristig und klingen innerhalb weniger Stunden bis zu einem Tag nach der Einnahme ab.

Seriöse Nebenwirkungen von Zolpidem

Zolpidem verlangsamt das Gehirn, so dass seine schwerwiegendsten Nebenwirkungen mit der Wirkung auf das Gehirn zusammenhängen. Dazu gehören:

  • Komplexes Schlafverhalten (Schlafwandeln, Autofahren im Schlaf usw.)
  • Geistige Beeinträchtigung am nächsten Tag
  • Verwirrtheit und schwere Desorientiertheit
  • Halluzinationen
  • Depressionen
  • Suizidalität
  • Schwere allergische Reaktionen wie plötzlicher Blutdruckabfall, Kurzatmigkeit oder Verschluss der Atemwege
  • Abhängigkeit, Missbrauch und Entzug

In der Packungsbeilage gibt es eine Warnung für komplexe Schlafverhaltensweisen, nämlich normale Wachaktivitäten im Schlaf wie Schlafwandeln, Autofahren im Schlaf, Kochen im Schlaf oder Ähnliches. Komplexe Schlafverhaltensweisen, die durch Zolpidem verursacht werden, können zu Verletzungen, Tod und sogar Mord führen. Zolpidem wird sofort abgesetzt, wenn es während der Einnahme des Medikaments zu komplexem Schlafverhalten kommt.

Es besteht ein ziemlich großes Risikos von Abhängigkeit und Missbrauch. Es ist nicht für den Langzeitgebrauch zugelassen. Außerdem verschlimmert Zolpidem Depressionen, so dass es nicht von Patienten mit Depressionen eingenommen werden sollte.

Menschen, die verschreibungspflichtige Schlafmittel einnehmen, haben ein drei- bis fünfmal höheres Risiko zu sterben oder an Krebs zu erkranken als Menschen, die keine Schlaftabletten einnehmen. Die Gründe dafür sind nicht genau bekannt. Das Risiko ist jedoch dosisabhängig, d. h. es ist am geringsten bei Personen, die nur selten Schlafmittel einnehmen.

Zolpidem Nebenwirkungen: Gedächtnisverlust

In klinischen Studien führte Zolpidem bei weniger als 1 % der Patienten, die die empfohlene Dosis einnahmen, zu klinisch signifikanten Gedächtnisproblemen.

Wenn Zolpidem das Gedächtnis beeinträchtigt, verlieren die Patienten keine bestehenden Erinnerungen. Stattdessen verliert das Gehirn die Fähigkeit, neue Erinnerungen zu bilden, ein Zustand, der als anterograde Amnesie bezeichnet wird. Ein klinisch signifikanter Gedächtnisverlust ist zwar sehr selten, aber fast jeder, der Zolpidem einnimmt, leidet an Gedächtnisstörungen gewissen Grades. Die Auswirkungen sind vorübergehend, und das Gedächtnis verbessert sich, wenn das Medikament abgesetzt wird.

Zolpidem wurde auch mit einem erhöhten Risiko für Demenz – einer allgemeinen Verschlechterung der geistigen Leistungsfähigkeit – bei älteren Menschen in Verbindung gebracht. Aus diesem und anderen Gründen beträgt die empfohlene Dosis für ältere Menschen die Hälfte der Erwachsenendosis.

Zolpidem Halluzinationen

In klinischen Studien berichteten weniger als 1 % der Patienten über visuelle oder auditive Halluzinationen (falsche Wahrnehmungen). Halluzinationen treten eher bei Personen mit bestehenden neurologischen Störungen auf, z. B. Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS), psychischen Erkrankungen oder dem Konsum anderer bewusstseinsverändernder Substanzen. Halluzinationen treten bei Kindern und älteren Menschen häufiger auf als bei Erwachsenen.

Es gibt einige Fälle, in denen bei Patienten, die Zolpidem eingenommen haben, ein Delirium aufgetreten ist, d. h. schwere Verwirrung, Desorientierung und Halluzinationen. Ein durch Zolpidem ausgelöstes Delirium ist jedoch eine äußerst seltene Nebenwirkung und scheint auf ältere Patienten beschränkt zu sein.

Wie lange halten die Nebenwirkungen von Zolpidem an?

Zolpidem wird vom Körper schnell abgebaut und sinkt in weniger als einem Tag auf nicht nachweisbare Werte im Blut. Höhere Dosen können jedoch bis zu drei Tagen lang im Körper verbleiben. Zolpidem Nebenwirkungen halten in der Regel nicht länger als diese Zeit an.

Wenn Zolpidem dauerhaft oder in hohen Dosen eingenommen wird, können sechs bis acht Stunden nach dem Absetzen des Medikaments Entzugserscheinungen auftreten, die ein bis zwei Wochen andauern können.

Nebenwirkungen bei Zolpidem: Komplexe Schlafverhaltensweisen

Da Zolpidem potenziell gefährliches komplexes Schlafverhalten wie Schlafwandeln, Schlaffahren, Essen im Schlaf und ähnliche Schlafstörungen auslösen kann, wird es nicht an Patienten verschrieben, die komplexes Schlafverhalten gezeigt haben. Zolpidem wird beim ersten Auftreten von komplexem Schlafverhalten sofort abgesetzt.

Zolpidem Nebenwirkungen Depression

Zolpidem kann die Symptome von Depressionen verschlimmern, weshalb es Patienten mit Depressionen mit Vorsicht verschrieben wird. Außerdem kann Zolpidem Wechselwirkungen mit bestimmten Antidepressiva (SSRIs und MAO-Hemmern) haben, so dass der behandlende Arzt das Behandlungsschema möglicherweise ändern soll.

Bei einigen Personen, die Zolpidem eingenommen haben, wurden Selbstmordgedanken beobachtet. Das DARU Journal of Pharmaceutical Sciences berichtet über den Fall eines jungen Mannes, der nach der Einnahme von Zolpidem depressiv wurde und einen Selbstmordversuch unternahm. Er hatte keine bekannte Vorgeschichte von Stimmungsstörungen oder früheren Selbstmordversuchen.

Bei Personen mit einer depressiven Vorgeschichte kann eine Verschlimmerung ihrer depressiven Symptome und eine Zunahme von Selbstmordgedanken nach der Einnahme von Zolpidem auftreten.

Zolpidem Nebenwirkungen: Allergische Reaktionen

Zolpidem wird auch abgesetzt, wenn es eine schwere allergische Reaktion mit Anaphylaxie – einem plötzlichen Blutdruckabfall – oder ein Angioödem (Hautschwellung) auslöst, ein Zustand, der durch Symptome wie Atembeschwerden und Atemwegsobstruktion gekennzeichnet ist.

Grundlegende Erkrankungen

Einschlaf- und Durchschlafstörungen sind häufig ein Symptom einer psychiatrischen oder körperlichen Grunderkrankung. Zolpidem ist möglicherweise nicht die richtige Therapie, wenn die zugrunde liegende Erkrankung behandelt werden kann. Zolpidem wird daher erst nach einer gründlichen körperlichen und psychiatrischen Untersuchung verschrieben.

Bereits bestehende Gesundheitsprobleme

Zolpidem verlangsamt die Atmung, so dass bei Patienten mit vorbestehenden Atemproblemen wie chronisch obstruktiver Lungenerkrankung, Myasthenia gravis oder Schlafapnoe besondere Vorsichtsmaßnahmen erforderlich sein können.

Patienten mit Lebererkrankungen, Myasthenia gravis, Atemwegserkrankungen oder einer Vorgeschichte von Drogenmissbrauch oder psychischen Erkrankungen sind möglicherweise ebenfalls keine geeigneten Kandidaten für die Schlaftableten Zolpidem. Älteren Menschen, Frauen, Kindern und geschwächten Patienten wird Zolpidem mit Vorsicht in einer niedrigeren Dosis verschrieben.

Schwangerschaft und Stillen

Zolpidem kann in die Plazenta übergehen und in den Blutkreislauf des Fötus gelangen. Bei Neugeborenen können Atemdepression, Sedierung, schlechter Muskeltonus und Entzugserscheinungen auftreten, wenn Zolpidem in der Schwangerschaft eingenommen wird. Säuglinge nehmen auch geringe Mengen von Zolpidem mit der Muttermilch auf.

Nebenwirkungen wegen Wechselwirkungen

Zolpidem kann mit mehreren anderen Arzneimitteln in Wechselwirkungen treten. Zum Beispiel einige Medikamente können die Wirkung dieses Schlafmittels beeinträchtigen, während andere zu verstärkten Nebenwirkungen führen können.

Im Folgenden führen wir eine Liste von Arzneimitteln auf, die mit Zolpidem wechselwirken können. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf die Vollständigkeit.

Bevor Sie die Schlaftabletten Zolpidem einnehmen, sollten Sie Ihren Arzt über alle verschreibungspflichtigen, rezeptfreien und anderen Medikamente informieren, die Sie einnehmen. Informieren Sie außerdem über alle Vitamine, Kräuter und Nahrungsergänzungsmittel, die Sie verwenden. Diese Informationen können Ihnen helfen, mögliche Wechselwirkungen zu vermeiden.

Verstärkte Nebenwirkungen von Zolpidem und anderen Arzneimitteln

Die gleichzeitige Einnahme von Zolpidem zusammen mit bestimmten Arzneimitteln erhöht das Risiko der Nebenwirkungen, nicht zuletzt weil diese Arzneimittel ähnliche Nebenwirkungen haben. Infolgedessen können diese Nebenwirkungen gegenseitig potenziert werden. Das sind zum Beispiel Arzneimittel Imipramin oder Chlorpromazin, die Ihre Wachsamkeit verringern. Wenn Sie eines dieser Arzneimittel zusammen mit dem Schlafmittel Zolpidem einnehmen, kann es zu mehr Sedierung und Schläfrigkeit kommen.

Verstärkte Nebenwirkungen von Zolpidem

Es gibt Medikamente, die die Nebenwirkungen von Zolpidem verstärken, indem sie den Abbau von Zolpidem verlangsamen und seine Konzentration im Blutplasma erhöhen. In erster Linie sind es folgende Arzneimittel:

  1. Antibiotika (Clarithromycin, Erythromycin)
  2. Antimykotika (Ketoconazol, Itraconazol, Voriconazol)
  3. Ritonavir und Atazanavir

Abgeschwächte Wirkung wegen Wechselwirkungen

Es kann sein, dass Zolpidem bei der Behandlung nicht so gut wirkt, weil seine Wirkusamkeit von einem anderen Medikament beeinträchtigt wird. Weil sich die Menge von Zolpidem in Ihrem Körper verringern kann. Beispiele für diese Arzneimittel sind:

  1. Antibiotika (Rifampin, Rifabutin, Rifapentin)
  2. Antikonvulsiva (Carbamazepin, Phenobarbital, Phenytoin)
  3. Johanniskraut

Nebenwirkungen bei Zolpidem: Abhängigkeit

Bei einem richtigen Gebrauch verursacht Zolpidem bei weniger als einem Prozent der Patienten Abhängigkeit und Entzugserscheinungen. Wenn Zolpidem jedoch lange Zeit bzw. in hohen Wirkstärken eingenommen wird, sind Abhängigkeit und Entzugserscheinugnen wahrscheinlicher.

Die Entzugserscheinungen können leicht oder schwerwiegend sein. Dies hängt von mehreren Faktoren ab, z. B. von der Dosis und/ oder der Dauer der Anwendung. Diese Symptome des Entzugs können innerhalb weniger Stunden nach dem plötzlichen Absetzen des Medikaments, der Dosisverringerung oder dem Auslassen einer Dosis auftreten. Schlaflosigkeit (die sog. Rebound-Insomnie), Angstzustände, Verlangen nach dem Medikament, Reizbarkeit, Aggressivität, Stimmungsschwankungen, Zittern, enorme Müdigkeit, plötzliche Panikattacken und schneller Herzschlag sind einige Entzugserscheinungen. Die schwerwiegendsten Entzugssymptome sind Krampfanfälle.

Wie man Zolpidem Nebenwirkungen vermeidet

Ambien Zolpidem

Die meisten Arzneimittel haben Nebenwirkungen, und Zolpidem ist da keine Ausnahme. Da Zolpidem das Gehirn verlangsamt, stehen die meisten Nebenwirkungen mit seinen sedierenden Eigenschaften im Zusammenhang: Schläfrigkeit, Schwindel, motorische Beeinträchtigung, verlangsamte Reflexe und verminderte Wachsamkeit.

Im Folgenden geben wir Ihnen ein paar Tipps, wie Sie das Risiko von Nebenwirkungen verringern können.

1. Nehmen Sie Zolpidem wie vorgeschrieben ein

Es wird Ihnen eine Dosis von 5 mg oder 10 mg verschrieben. Überschreiten Sie diese Dosis nicht. Nehmen Sie nicht mehr als zwei Tabletten in einem Zeitraum von 24 Stunden ein, auch wenn die erste Dosis nicht wirkt. Die Dosis wird für Frauen, ältere Menschen oder Menschen, die andere Medikamente einnehmen, reduziert.

2. Informieren Sie Ihren Arzt über alle Krankheiten und Medikamente, die Sie einnehmen

Wegen Risiko von Nebenwirkungen sollten Sie Ihren Arzt über Folgendes informieren:

  • alle gesundheitlichen Beschwerden, die Sie haben, vor allem Leberprobleme oder Erkrankungen der Atemwege
  • psychische Erkrankungen und Störungen
  • Alkoholkonsum, Drogenmissbrauch, Medikamentenmissbrauch
  • alle Medikamente, die Sie im Moment einnehmen
  • alle frei verkäuflichen Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel, die Sie normalerweise einnehmen
  • potenziell gefährliche Tätigkeiten, die Sie tagsüber ausüben, wie das Bedienen von Maschinen oder das Autofahren

3. Achten Sie auf eine gute Schlafhygiene

Sie sollten Zolpidem möglichst selten anwenden. Die sicherste Anwendung von Zolpidem ist, eine gute Schlafhygiene zu haben und das Medikament nur einzunehmen, wenn alles andere versagt.

  • Vermeiden Sie anregende Aktivitäten wie Fernsehen oder Videospiele vor dem Schlafengehen.
  • Entwickeln Sie Entspannungsgewohnheiten, wie z. B. ein heißes Bad, eine Meditation oder Yoga eine halbe Stunde vor dem Schlafengehen.
  • Gehen Sie jeden Abend zur gleichen Zeit ins Bett. Manche Menschen stellen sich für die Schlafenszeit einen Wecker.
  • Machen Sie das Licht aus und beseitigen Sie alle Ablenkungen, wenn Sie ins Bett gehen.
  • Bewegen Sie sich jeden Tag.
  • Vermeiden Sie Koffein, Alkohol und Zucker, weil sie das Einschlafen beeinträchtigen.

4. Vermeiden Sie bestimmte Lebensmittel, Nahrungsergänzungsmittel und Medikamente

Einige Nahrungsmittel, Kräuter und Medikamente verstärken die unerwünschten Wirkungen von Zolpidem. Ihr Arzt kann Ihnen helfen, die Wechselwirkungen zwischen Zolpidem und allen verschreibungspflichtigen Medikamenten, die Sie einnehmen, zu erkennen. Um Zolpidem sicher einzunehmen, sollten Sie Alkohol, Cannabis, Grapefruit, Melatonin, Baldrian, Cannabidiol, Kamille, Melisse, Passionsblume, Ringelblume und rezeptfreie Antihistaminika vermeiden. Alle diese Substanzen verstärken die sedierende Wirkung von Zolpidem und erhöhen das Risiko von Nebenwirkungen. Bevor Sie mit der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln oder pflanzlichen Arzneimitteln beginnen, sollten Sie mit Ihrem behandelnden Arzt sprechen.

Gibt es eine Alternative?

Alternative zu Zolpidem

Es gibt andere Medikamente zur Behandlung der Schlafstörungen. Einige können für Sie besser geeignet sein als andere. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über andere Alternativen zu Zolpidem.

Fazit

Neben den erwünschten Wirkungen kann Zolpidem auch einige unerwünschte Wirkungen hervorrufen. Wenn sie auftreten, können sie ärztliche Hilfe benötigen.

Einige Zolpidem Nebenwirkungen können auftreten, die normalerweise keine ärztliche Behandlung erfordern. Diese Nebenwirkungen können während der Behandlung verschwinden, da sich Ihr Körper an das Arzneimittel gewöhnt. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin kann Sie auch darüber informieren, wie Sie einige dieser Nebenwirkungen verhindern oder verringern können.

Quellen

  1. Ambien® (zolpidem tartrate) tablets. Highlights of Prescribing Information.
  2. Sameh Mortaz Hejri, Mehrdad Faizi, Mohammad Babaeian. Zolpidem-induced suicide attempt: a case report. Daru. 2013; 21(1): 77.

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